About KIM OKURA VIENNA – KOKVIE

Kim Okura

 

 


Kim Okura, geboren 1973 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien

1992 Abschluss der HBLA Villach, Fachrichtung Mode- und Bekleidungstechnik. Im selben Jahr Übersiedelung nach Wien. Anfangs, konzentrierte Auseinandersetzung mit Themen wie Objektgestaltung, Computergrafik und Design auf und mit verschiedenen Medien. Mittlerweile liegt das Hauptaugenmerk der konzeptionellen Arbeiten intensiviert auf der Malerei und Bildhauerei. Ihr künstlerisches Werk umfasst Zeichnungen, Leinwand- und Papierarbeiten, Objekte, Skulpturen, Konzeptkunst und Installationen.

Mehr Daten Ausstellungen und CV siehe auch online Werkverzeichnis / Catalogue raisonné


_______Kunst

Durch die Kunst zur Erkenntnis. „Kunst kann helfen zu erkennen, zu verändern, zu entwickeln. Kann auch aufzeigen. Muss sie aber nicht. Man braucht auch nicht immer verstehen was der Künstler mit seinem Werk ausdrücken will. Es reicht oft auch aus, sich einfach daran zu erfreuen. Oder man geht eben tiefer. Das ist sehr individuell.“

Kim Okuras künstlerisches Bestreben versteht sich als Synonym für die Suche nach Erkenntnisgewinn. Den Dingen auf den Grund gehen oder – über das Offensichtliche hinaus, metaphysisch betrachtet. Beobachten, wahrnehmen, begreifen, reflektieren, kontemplieren, recherchieren und die gewonnenen Eindrücke und Fragen in ihren Arbeiten umsetzten. Das Warum, Wieso und Weshalb und das nicht schon empirisch Erkannte, inspirieren bei Kim Okura den künstlerischen Prozess und sind Ansatz und Motor für die Arbeiten der Künstlerin.

Inhaltlich beginnen ihre Arbeiten nie unbefangen. Es gibt einen Auslöser, etwas das sie reizt. Ein Frage, ein Gedanke, ein Impuls. „Das beginnt bei mir mit sozialphilosophischen Fragen und humanistischen Betrachtungen und pendelt auch beispielsweise in die Physik, Metaphysik oder Biologie. Ein komplexer dialogisch erarbeiteter Mechanismus aus dem sich, einmal in Gang gesetzt, dann entweder konzeptionelle Einzelarbeiten oder ganze Zyklen erschaffen.“

Es gibt ja im Prinzip zwei Künstlertypen: die einen, die immer wieder Neues ausprobieren, Picasso ist da vielleicht das prominenteste Beispiel. Und die anderen ziehen eine einzige Idee durch. Zitat: Erwin Wurm in „Mir war meine Kunst zu schade für Politik“ | derstandard.at

Monotonie, im Sinne von ein und die selbe Idee exhaustiv zu repetieren, ist nichts für Kim Okura. „Ich brauche die Abwechslung, das Neue. Ob Zeichnungen, Malereien, Objekte, Collagen, Grafiken, Installationen oder Aktionskunst, verschiedene Materialien und Malmittel. Oft eben, welches Genres sich Absicht und Muse ad hoc aussuchen.“

Inhaltlich, Erkenntnisgewinn durch Kunst? „Ja und Nein. Ich sehe die Dinge ja nie wie sie sind. Ich fühle, sehe und empfinde sie, wie ich bin und setzte sie dementsprechend in meinen Arbeiten um. Alles andere wäre eine Lüge. Niemand sieht die Dinge wie sie sind. Das zu behaupten ist purer Schwachsinn. Jeder lebt in seiner eigenen Wirklichkeit. Stichwort Wahrnehmungsblase. “

Die bildende Kunst hat ihr Leben von Anfang in Beschlag genommen, bekennt sich Kim Okura. „Selbst in meinen Studienzeiten und während meiner Reisen ist das Aufsaugen von Eindrücken immer das primäre Ziel mit dem Hintergedanken das Erlebte irgendwann in meine Arbeiten einfließen zu lassen. Das war bei mir schon immer so, es hat nur Mut gebraucht meine Kunst einem breiten Publikum zu zeigen.“

Mit Studienzeiten beschreibt Kim Okura die Phasen in ihren Leben in denen sie künstlerisch wenig produktiv war, dafür aber umso mehr Eindrücke und Erfahrungen sammelte. Ihr USA Aufenthalt, Touren in Indien und zahlreiche weitere Reisen haben sie definitiv nachhaltig beeinflusst, sagt sie.

Die Künstlerin sammelt nicht nur Eindrücke und Erfahrungen sondern auch Material um damit zukünftige Arbeiten zu verwirklichen. „Ich bin in meinem Leben schon unzählige Male übersiedelt und vieles ist verloren gegangen. Vieles, auch Arbeiten, haben ich zudem selber zerstört. Aus Platzmangel oder auch aus Wut. Aktuell wohne ich in einem sehr kleinen Wohn-Atelier. Ein größeres Atelier wäre mir definitiv lieber, aber das Format der Vintage Sex Bildchen Sammlung z.B. beginnend mit den 20ern, ist ja Gott sei Dank nicht besonders groß, die lassen sich da schon verstauen.“

Kunst machen bedeutet für Okura nicht nur Inhalt zu transportieren und emotional zu bewegen, sonder auch Abenteuer. „Wenn eine Idee plötzlich in mir brodelt und hochsteigt, dann muss ich sie einfach beginnen umzusetzen. Manchmal auch, ohne sofort zu wissen wo die Reise hinführt.“

Kim Okura ist Autodidakt. Von Kindesbeinen an gemalt und geformt, bildet sich die Künstlerin im Selbststudium weiter. „Das Leben ist oft wie eine chinesische Montageanleitung. Im Nachhinein ergibt irgendwie immer alles einen Sinn.“


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1O1 BABE – Skulptur, Luxus Weibchen KOKVIE 2016
Kim Okura
Kim Okura, Foto: Helmut Tremmel

„Ich ich bin eine Ästhet. Schönheit ist mir wichtig. Besonders die Innere.“











_____Mojo ON

Auf vielen der Arbeiten ist Kim’s Mojo zu finden. Ein Talisman und Mon. Der eigens entworfener Glücksbringer setzt sich aus dem Symbol Kreis und der Rune Dagaz (d, Tag) zusammen. Die Grafik der ersten Arbeit, welche online 2008 via Webseite verkauft wurde.

_____Projects Past

KIM OKURA – ATELIER VIENNA 2012 – 2015 Winzige Grafiken implementiert in Unikat Schmuckstücke. Produziert in Einzelanfertigung, jeweils mit individuelle Seriennummer und ID-Card

KIM OKURA – DESIGN • Grafiken gedruckt auf Streetwear. Ausgefallene Shirts mit Persönlichkeit und emotionalem Mehrwert.

 

 

GLADIATOR Innerlining KIM OKURA for BusinessPunks
GLADIATOR innerlining
Brother Ego Artwork Kim Okura
BROTHER EGO are you doing it right?
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